Annette Grützner

„Es gibt nichts gutes,
ausser man tut es.“
Erich Kästner.

Die 1966 geborene Berlinerin gründete 2006 HolidayYoga. Davor arbeitete sie in verschiedenen Bereichen in ihrer geliebten Tourismus Branche (Tegel Airport, Reisebüro, Reise-Veranstalter, Reisebüro-Verband,  AER Consolidator, Hotel-Portal, Busreise-Veranstalter, DB). Sie entdeckte mit knapp 40 Yoga.  Und da es damals keine für sie stimmigen Yogareisen gab, gründete sie  HolidayYoga.

Annette organisiert und vertreibt mit ihrem Team seitdem mit grosser Leidenschaft Yoga und Reisen. Sie fühlt  allen auf den Zahn, nimmt Probe-Yoga-Stunden und checkt neue Häuser immer vorab persönlich. Spätestens zur Pilotreise.

Nur zu HolidayYoga passende Partner sollen es sein. Nur Yogalehrer/innen mit solider Ausbildung und Erfahrung. Mit Liebe zum Menschen und zum Reisen und zum Detail. Alles ohne Dogmen und ohne Chi Chi. Aber auch wenn möglich ohne Fleisch und Fisch. Das liegt ihr mittlerweile sehr am Herzen. Yoga prägt.

Auch damit alles mit dem HolidayYoga Grundgedanken  …unterwegs ankommen  einher geht. Gepaart mit dem unterstützenden Reiseleiter  Coaching. Yogareisen sind eine vorab voll bezahlte Dienstleistung in der Zukunft. Da bedarf es viel Vertrauen der Reisenden. Gute Kommunikation, Networking und Teamworking  sind heute wichtiger denn je. Nur so steht bei HolidayYoga alles – für die nun schon weit über 7000  Yoga Reisenden –  auf einem stimmigen Fundament.

i yoga reisen berlin

Wer sein Ziel kennt, findet auch den Weg. Manchmal braucht es ein wenig mehr Zeit oder Begegnungen oder einige Umwege. Annette wird immer wieder die Frage gestellt, wie sie eigentlich 2006 auf HolidayYoga gekommen ist. Mehr dazu – immer nur wer mag – hier:

Ihr „erstes Leben“

Da war das Wunschkind und Sonntagskind und wohl behütete  „Mädchen aus Ostberlin“ nicht nur Lindenberg Fan (das ist sie bis heute) sondern auch in ihrem ersten Leben als Kindergärtnerin mit 25 Kids gern immer im nahen Wald unterwegs. Auch hatte sie viele Nebenjobs. Ja das gab es auch im „wilden Osten“. Warum? Sie reiste schon immer sehr gern. Und das kostet. Und was ging da damals so? Ostsee  (Sie liebt  Hiddensee) sowie Ungarn Polen Tschechei Bulgarien Rumänien Russland. Ihre vielen Bahnfahrkarten kaufte sie am liebsten im Reisebüro. Mit all den bunten Weltkarten an der Wand….  Sehnsucht.

Carpe Diem & Just do it!

Kleiner Exkurs: Ihre Mutter wurde mit 50 Jahren sehr krank. Das prägte Annette mit damals ja erst 20 Jahren  sehr. Sie verinnerlichte unbewusst den Spruch Carpe Diem. Sehr. Vor allem als sie endlich verstand, was MS  bedeutet (denn es gab 1986 ja nicht mal schnell dazu was zu googeln). Die Mama jammert bis heute so gut wie nie. Was für eine bescheidene und starke Frau. Ihr wundervoller Vater steht der Mama stets und ständig und sowas von selbstverständlich an ihrer Seite. DANKE!   „Gut das ich in meinem Leben immer alles gemacht, was mir möglich und wichtig war“, sagte damals ihre Mama. Wie wahr. Just do it!

Recall & Sehnsucht

Zweimal durfte Annette 1989 ihre sehr kranke Oma im „wilden Westen“ besuchen. Auch Frankreich konnte Sie etwas „erschnuppern“. Ihr cooler Cousin organisierte einen „Pass“ und los ging es. Im offenen VW-Kübelwagen cruisten sie zwischen Oma im  Krankenhaus und Weinheim und Freiburg und Strassbourg viele super schöne Tage herum. Danke! Am Geldautomaten kamen „echte“ Franc heraus. Überall wurden  Arbeitskräfte gesucht. Wie verlockend. Beide Male kehrte sie dennoch wieder „heim“.  Ach ja. Und keiner wollte ihren „Pass“ sehen! Was für eine andere Welt.

Ihr „zweites Leben“

Die begrenzte Reise- Länder- Kultur-  und Bücher Auswahl machten ihr jedoch 1989 immer mehr zu schaffen. An einem Morgen im September  sass sie mal wieder mit über 60 Kindern  ganz allein da. Alle anderen Kollegen waren krank oder schon ausgereist. So ging es nicht mehr weiter. Sie schnappte sich ihren damaligen Freund und je zwei Koffer und sie nahmen  reis aus. Es sollte nach Frankfurt gehen, denn da wurden Lokführer gesucht. Erzieher waren, damals wie heute, eh überall Mangelware. Mit einer vergilbten „BRD“ Karte, rausgerissen aus dem alten DDR Geografie Schulbuch, ging es los  Es gab damals weder Internet noch Navi. Im Zug nach Frankfurt fragte man, ob sie beide gern auch in  St. Goarshausen (Loreley) aussteigen könnten. Da wäre noch ein Hotel am Rhein frei. Ein kurzer Blick auf die Karte: Ja!

Dankbar für alles

Kaum am Rhein angekommen, lief in ihrem „zweiten Leben“ fast alles wie von selbst. Ihr Freund und sie wurden als waschechte Berliner mit Herz & Schnauze super aufgenommen. Erst im Hotel am Rhein mit Vollpension und 10DM am Tag.  Kurze Zeit später  schon bezogen sie ein Nachbardorf Kestert ein  50m Dachgeschoss mit Rheinblick und Bahnhof. Der war ihr wichtig, wegen Flexibilität und Unabhängigkeit. Die klasse Vermieter kümmerten sich sehr! Nachbarhäuser wurden „entrümpelt“ und das „Paar aus Ostberlin“  somit allerbestens versorgt. Was die Leute da so in ihren Kellern hatten. Ganze Küchen.

Business Angel

Dank eines sehr unkomplizierten und hoch motiviertem Job-Berater beim Arbeitsamt  in Montabaur erfuhr Annette auch vom Recht der „Umschulung“. Denn ihr Abschluss als Kindergärtnerin war in Rheinland Pfalz nicht anerkannt. Wenn nur in Hessen oder Berlin. Sie hatte mal wieder Glück.  So wählte sie aus 300 Angeboten aus einer Broschüre  (fast 200 Berufe davon kannte sie gar nicht) einen für sie passenden aus. Sie wurde nicht Fotografin und nicht Fremdsprachen Korrespondentin, das waren Ideen Nummer 2 und 3 auf ihrem Wunschzettel, sondern Reiseverkehrskauffrau. Sie fragte vorab weder nach Gehalt oder Arbeitszeiten. Warum auch. Ihre Leidenschaft wurde ja zur Berufung.

Heimweh

Mit einem Berlin Oneway Ticket in der Tasche ging sie im Juli 1992 in Cochem an der Mosel zur IHK-Prüfung. Vamos! Sie konnte sich dazu schon im Mai 1992 in Berlin nach fünf Interviews auch genau diese fünf Stellen aussuchen.  Der Tourismus boomte. Sie arbeitete von nun an am Kurfürstendamm im Iata Reisebüro. Sie steckte nun auch fast ihr ganzes Geld in Reisen. Sechs Wochen Afrika. Endlich ihre geliebten Elefanten in freier Wildbahn sehen. Fünf Wochen quer durch die USA. Und dazu die vielen meist gratis Info Reisen, die es für Reise-Kaufleute damals noch sehr viel grosszügiger gab. Noch ein Traum erfüllte sich. Sie studierte Wirtschafts-Wissenschaften. „Nebenbei“  jobbte sie am Flughafen Tegel. Oh was war das damals da noch für eine heimelige Flughafen-Familie. Ihre Diplomarbeit schrieb sie über das Marketing von Nischen-Reise-Veranstaltern. Es gibt keine Zufälle….

Off meets on & More

Sie arbeitete nun als Assistentin der Geschäftsführung bei einem der grössten Consolidator, einem Flugticket Händler. Was waren das um 2000 noch für erste spannende aufregende Internet Zeiten. Danach diskutierte sie als IT Referentin beim grössten deutschen Reisebüroverband mit Reisebüros & Co über die Wichtigkeit von eMarketing und Internet. off meets on. ( Exkurs: Heute tut sie das immer leider noch mit einigen – auch sehr guten – Yogalehrern, fast 20 Jahre später) .

Unruhe

Aber noch immer war bei ihr diese innere Unruhe und Unzufriedenheit. Der Wunsch nach etwas „Eigenem und Kreativem“. Es fehlte jedoch die zündende Idee. Von einer Kollegin bekam sie ein Buch zugesteckt. YES! Sie las und liest seitdem ALLE Bücher von Sabine Asgodom und geht jedes Jahr zu ihrem Berlin Vortrag. Tolle Frau. Nach weiteren Irr- und Umwegen, beruflich wie privat, kam eine recht unerwartete Kündigung. Aus heutiger Sicht war es das Beste was ihr passieren konnte.

Ihr „drittes Leben“

Mit knapp 40 kam auch endlich Yoga in ihr Leben. Eine Freundin brachte „es“ von einer Kur mit. Anfangs schleichend, aber never loslassend. Losgelassen hat sie seitdem ganz anderes. Immer noch ahnungslos und atemlos jobbte sie morgens bei einem Umwelt Reise Veranstalter in Berlin Mitte und nachmittags in einem Reisebüro am Kollwitz Platz im Prenzlauer Berg. Fast hätte sie den Reise Laden neu als Reise-Gefluester angemietet. Zum Glück nur fast. Es kam mal wieder anders. Sie buchte Anfang April ein Landhaus nahe  Barcelona und feierte hier mit ihren  Liebsten  den – aus jetziger Sicht gesehen – wichtigsten Tag Ihres Lebens. Warum? Als sie da morgens an ihrem 40. Geburtstag so auf der Terrasse vom Landhaus stand, da wusste das Stadtkind, was sie ab sofort machen will:

HolidayYoga was born

In ihrem „dritten Leben“ fühlt sie sich nun doch schon ganz gut angekommen. Seit 2006 plant, organisiert und vermittelt  sie mit Hingabe Yoga Reisen. Alles ohne Chi Chi und ohne Dogmen. Aber dennoch mit bestem Yoga und gesundem Essen. Sie testet, fühlt, riecht, schmeckt vorab alles für ihre lieben HolidayYogis: Hotels, Umgebung, Feeling , Yoga, Massagen, Essen. Was für ein klasse Job. (Die vorbereitende Buchhaltung wird jetzt hier mal nicht erwähnt, denn es soll ja positiv klingen. Und dank der Bürodienstleister Guth ist sie in gut(h)en Händen.) Unterstützung erhält Sie von allen Yogalehrern im stets wachsenden Team sowie von ihren liebsten Freunden &  Eltern & Yogibären (s.u.) die sich wieder und wieder ihre Ideen anhören und auch schon mal ganz direkt abwählen. Ja, sie mag klare Worte! Daher auch an dieser Stelle ganz direkt und von ganzem Herzen an alle: DANKE!

Yoga & More…

Yoga tut ihr  „saugut“ und hält sie fit, in allem.  Yoga ist ihr Botox. Das Leben ist schön! Und was mag sie noch so, ausser Yoga und Reisen? Segeln, Freunde treffen, zusammen kochen, radeln, Genuss-Wandern, Kino, Freiluftkino, Theater, Konzerte, Fotoausstellungen. Was sind Ihre Lieblings-Destination? Fast die ganze Welt & Palma & Berlin & Postdam & Ostsee, Ihre Lieblings-Schreiberlinge: Sabine Asgodom, Kristin Rübesam (super Podcast Interviews), Osho, Erich Fromm, Erich Kästner, Thomas Mann, Chuck Spezzano, Robert Betz, Erich Fried, Dr. Gerald Hüther, Attila Hiltmann. Ihre Lieblingsfilme & Macher: Die Kinder des Monseur Matthiew, Ein Sommer in der Provence, Zusammen ist man weniger allein, Das Leben ist ein Fest. (Nicht nur ein Filmtitel) Sowie viele Filme von Jim Jarmush & Woody Allen.

Meet & Greet

Durch Yoga hat sie verstanden, das alles zu seiner Zeit kommt. Die richtigen Ideen, die passenden Menschen, alles. Oder ist es die Weisheit des Alters? Vielleicht auch ein bunter warmer Mix aus allem. Liebe reiselustige & zertifizierte & erfahrene Yogalehrer aus Berlin & weltweit, findet doch jetzt hier heraus, ob auch Ihr hier gerade hier zur richtigen Zeit diesen Text lest. Achtung: Online Affinität & Teamwork & Networking sind aber unser Erfolgskonzept. Zusammen geht es einfach besser. Interessieren Euch unsere Meet & Greet treffen und unsere Job  oder B2B Angebote? Dann mailt uns Eure Kurzbewerbung oder noch besser  den den Link Eurer aussagekräftigen Internetseite und immer auch Eure Motivation. Danke!

Ihr „viertes Leben“

Das beginnt am 19 Januar 2019. Aber eigentlich schon jetzt, seitdem sie „es“ – ohne zu suchen – gefunden hat oder gefunden wurde? Und nach einer Woche, zack, sich schon dafür entschieden hat. Ihr engstes Umfeld weiss es schon und applaudierte und wunderte sich eh, warum „das“  soooooooooo lange dauerte… Vorfreude ist dir schönste Freude  Noch 16 Wochen… Berlin, 30 September 2018.

Was wirklich zählt auf dieser Welt,
das bekommt man nicht für Geld!

Yogi Bären 1966 …

PS. Jedes Jahr trifft sie auf ihrer Reise durch das Leben ganz besondere Menschen. Manch einer gab ohne es zu wissen. Hier Ihre „Yogibären“ Liste:  Seit 1966: Meine lieben Eltern! Danke für Alles! +++ Dazu auch bis heute: Udo Lindenberg! Denn auch er macht „sein Ding“ Ja, wenn es auch nicht immer easy ist, aber sonst wäre es ja auch langweilig! +++ Yogibär 1994 „Entweder Du hast Geld oder Kontakte oder Du studierst, liebste Grützi“, das sagtest Du in Frankreich auf einer Brücke, mein lieber Mr.L. Ja Du warst ein wichtiger Wegweiser. Danke! +++ Yogibärin 2006 YL Franziska Matthus (nun wohl Arnold) Meine Liebe, Du bist Schauspielerin aber auch eine verdammt gute YL! Si! Ohne Dich haette ich Yoga so nicht verstanden Wo steckst Du gerade? Meld Dich mal. +++ Yogibärin 2007 Liebste Moni! Danke für Dein stetes Ohr & Humor +++ Hey und Du bist viel stärker als Du denkst! +++ Yogibärin 2008 Liebe Gabi! Danke für Kochkurse & Impulse Wenn ich auch viele Sachen erstheute kapiere +++ Yogibär 2009… Lieber Erik Ich danke Dir für alles! So viele wunderschöne Momente mit Dir! Holländer & Italiener sind Geniesser & gute Geschäftsleute! +++ Yogibärin 2010 YL Judith – Voller Liebe & Power. Hey, pass auf Dich auf & denk auch mal an Dich! +++ Yogibärin 2011 Liebe Sandra – schön das es Dich gibt. Du warst 2007 HY Gästin und ist nun selber YL die dazu fantastisch kocht! Am Bodensee und weltweit +++ Yogibären 2012 Lieber Wilfried von der Yoga Casa Du hast mir einen guten Satz mitgegeben +++ Und Pepe, der Multi-Hombre, sein Fleissund seine Vita sind fuer mich beeindruckend. Ja, ich mag fleissige & humorvolle & aufrichtige Menschen… +++ Yogibären 2013 Hardy + Theeta Ihr zwei Herzis seid einfach wunderbar…und tut mir im Dream Team mit Sonja „saugut“. +++ Yogibären 2014 Liebe Marion, danke für die Einladung zu Euch nach Marokko, Deine Yoga-Rund-Reise war überwätigend für mich & alles ging sich sehr gut aus! Und dazu der kleine Moment auf der Fahrt durch die Wüste, mit dem „Wüstenfuchs“. Es gibt so Menschen, die spüren was man braucht und geben ohne zu wollen. Und sie haben aus unserer (westlichen sehr materiellen) Sicht gesehen rein gar nix. Marokko hat sehr geerdet und ich habe einige Dinge in der Wüste (los)gelassen. +++ Yogibären 2015 Danke dem Berliner Vegan Koch Attila Hildmann, seine wunderbare  authentische  unkomplizierte Art, das immer mehr, auch Nicht-Yogis viel bewusster mit „Lebens“mitteln umgehen +++ YL Anya Ich fand Deinen Ring, so lernten wir uns kennen. Es gibt keine Zufälle! +++ Yogibären 2016: Adina & Amon, Danke das es Euch zwei Herzis gibt +++ 2017 Lieber Jürgen! Auch Du beweisst uns, das es immer weiter geht im Leben… DANKBAR! +++ Viele wegweisende Yogi Bären 2018    Liebe Netti, ich denke fast täglich an Dich und bin besonders in dieser schweren Zeit immer für dich da +++ Liebe Anna Trökes! Du hast mich geflasht und auf eine weiteren Weg gebracht. +++ Danke auch lieber Ferri & Jagata udn dem wunderbaren Team von Yoga & More in Berlin.

Holiday Yoga Annette Berlin

Annette Grützner