Yoga Stile

 
Es gibt so viele Yogastile. Unsere Yoga Teacher werden Ihnen hier einige Ihrer Lieblingsstile vorstellen.

Aerial Yoga

Ein Spaß für Jung und Alt

Auf Gran Canaria bieten wir unserem Gästen eine große Vielfalt an Yoga Stilen. Mein Favorit ist und bleibt Aerial Yoga. Ganz nach dem Motto ... mehr lesen!

Ein Spaß für Jung und Alt

Auf Gran Canaria bieten wir unserem Gästen eine große Vielfalt an Yoga Stilen. Mein Favorit ist und bleibt Aerial Yoga. Ganz nach dem Motto „Besser Fliegen als Liegen“ entdecken wir den Akrobaten in uns und führen die Asana in der Luft aus.

Durch die tragende Funktion des Tuchs können traditionelle Haltungen länger und intensiver durchgeführt werden. Die Gelenke werden sanfter beansprucht, die Wirbelsäule entlastet und der Rücken entspannt. Das Tuch hilft uns auch dabei, tiefer in die Dehnung zu kommen. In den Umkehrhaltungen werden die Bandscheiben auseinander gezogen und dadurch besser mit Nährstoffen und Flüssigkeit versorgt.

Unser jüngster Teilnehmer war 7 Jahre alt, der Älteste 88. Gerade ältere Leute und auch absolute Anfänger finden es toll, wie das Tuch sie in den einzelnen Haltungen unterstützt und dass sie ihr eigenes Körpergewicht nicht selbst tragen müssen.

So schafft es im Tuch zum Beispiel fast jeder in den Handstand. Und am Ende der Stunde darf natürlich Savasana nicht fehlen: Umschlossen vom Tuch fällt es noch leichter, die Außenwelt einfach für eine Weile außen vor zu lassen.

Daniela Konefke

Kundalini Yoga

Mein Lieblings Yoga oder die Liebe auf den ersten Blick

Bei der dritten Übung hat es Klick in mir gemacht, und ich wusste, dass mir mit diesem Yoga etwas begegnet ist, ... mehr lesen!

Mein Lieblings Yoga oder die Liebe auf den ersten Blick

Bei der dritten Übung hat es Klick in mir gemacht, und ich wusste, dass mir mit diesem Yoga etwas begegnet ist, wonach ich mein Leben lang gesucht habe. Es fühlte sich an wie nach Hause zu kommen.

Die Übungen sind einfach und energetisierend, viel Atmen, viel Bewegung und viel Energie werden freigesetzt und schaffen Platz für Stille im Innen. Ein Gefühl von Frieden und innerer Freiheit stellt sich ein. Jede Stunde ist anders, hat ein anderes Thema. Dem Fließen der Energie wird Platz gegeben, es werden Mantren gechantet (rezitiert).

Mit wunderschöner Musik, mit Meditationen und wichtigen Phasen der Entspannung ist es für mich nach wie vor mein Lieblingsyoga. Genau, es handelt sich um Kundalini Yoga!

Sonja Elfers

Raja Yoga

Ein Raja Yogi geht den achtstufigen Pfad ...

(Ashtanga) wie von Patanjali beschrieben: Yama – weiser Umgang mit anderen, Niyama – weiser Umgang mit sich selbst, Asan ... mehr lesen!

Ein Raja Yogi geht den achtstufigen Pfad ...

(Ashtanga) wie von Patanjali beschrieben: Yama – weiser Umgang mit anderen, Niyama – weiser Umgang mit sich selbst, Asana – Körperübungen, Pranayama – Atemübungen, Pratyahara – Zurückziehen der Sinne, Dharana – Konzentration, Dhyana – Meditation, Samadhi – vollkommene Verwirklichung.

Die meisten Menschen im Westen “spezialisieren” sich nur auf den körperlichen Aspekt und vielleicht ein bisschen Ujjayi Atmung. Das heisst, dass sie nur im ersten Gang fahren. Dabei ist Yoga ein Rennwagen.

Warum sollte ich also nur Asanas machen um auf körperlicher Ebene gesund zu bleiben? Wenn ich soviel Zeit in eine Thematik stecke, dann das komplette System!

Yoga ist fuer mich eine Wissenschaft der mentalen Alchemie, die mit der Zeit in das wahres Selbst führt. Yoga ist nicht nur, wenn Du auf der Matte bist, sondern auch in der Zeit davor und danach. Nutze jede Sekunde Deines Lebens und feiere es.

Alles Yogas können Raja Yoga sein.

Hari Anand

Vinyasa Yoga

Fließend mit der Atmung den Körper entdecken

Auch wenn ich viele Yogastile liebe und die Vielfalt schätze, finde ich im Vinyasa Yoga meinen Rückhalt. In den fließen ... mehr lesen!

Fließend mit der Atmung den Körper entdecken

Auch wenn ich viele Yogastile liebe und die Vielfalt schätze, finde ich im Vinyasa Yoga meinen Rückhalt. In den fließenden Bewegungen lässt man sich von der Atmung führen. Durch die Synchronisierung von Atmung und Bewegung kann man in einen "Flow Zustand" kommen, den Zustand, in dem man sich nur noch auf den Moment konzentriert und ganz bei sich selbst ist.

Jede Asana kann auf kreative Weise miteinander verbunden werden und so können lange Sequenzen entstehen, die ans Tanzen erinnern. Da das Tanzen meine erste Liebe ist, macht mich Vinyasa Yoga jedes Mal glücklich. Keine Vinyasa Stunde gleicht der anderen und die Abwechslung macht diesen Stil aus. Dadurch beugt man Verletzungen vor, da der Körper nicht so einseitig belastet wird und neue Trainingsreize entstehen. Vinyasa Yoga ist undogmatisch, es gibt keine festen Sequenzen und man kann sich mal kraftvoll, mal ruhig bewegen. Eben so, wie man es gerade braucht. Ganz spielerisch baut man dabei Kraft auf und lernt, die Atmung auch im Alltag gezielter einzusetzen. Denn wie wir atmen, bestimmt unser Leben.

Eine Vinyasa Stunde sieht bei jedem Lehrer anders aus. Ich persönlich mag es, anfangs eine Intention für die Stunde zu setzen, ein oder zwei Atemübungen durchzuführen, danach alle Gelenke aufzuwärmen und anschließend durch die Vinyasa Flows zu fließen. Am Ende folgen ruhigere Haltungen, dann eine Endmeditation im Savasana. Auch beim Aerial Yoga mache ich Vinyasa Flows, nur eben gehalten durch das Aerial Yoga Tuch.

Vinyasa Yoga eignet sich für Menschen, die ihren Geist durch Bewegung abschalten können. Denn danach wirkt die Endentspannung umso tiefer und man kann leichter in die Meditation übergehen. Denn schließlich macht man all die Bewegungen auch nur, um in der Meditation sich selbst besser kennen zu lernen. Dadurch können wir belastbarer im Alltag werden und mehr Ruhe und Glück erleben.

Anja Diener

Yin Yoga

Annette, Du brauchst Yin!

Nicht immer nur Yang. Sagte Yoga Teacher Hardy 2013 zu mir. War das nicht etwas übergriffig? Ok, aber Hardy darf das. Gesagt, getan. Ich war j ... mehr lesen!

Annette, Du brauchst Yin!

Nicht immer nur Yang. Sagte Yoga Teacher Hardy 2013 zu mir. War das nicht etwas übergriffig? Ok, aber Hardy darf das. Gesagt, getan. Ich war ja eh im Yoga Urlaub auf Gran Canaria.

Und ich merkte schnell, wie intensiv diese Erfahrung ist, als es mir nicht mehr gelang, mich mit meiner Muskelkraft gegen das komplette Einsinken in die Asana (Haltung) zu wehren. Spätestens da merkte ich, dass Yin Yoga doch nicht ganz so langweilig und soft ist, wie es Imme aussah. Mit der Zeit kommen hier durchaus auch mal Fluchtgedanken auf. Aber, ist man erst einmal richtig „versunken”, dann ist es gar nicht so einfach wieder aus ihr herauszukommen.

Die linke Körperseite (Yin) ist übrigens unsere weibliche Seite und steht für Annahme, Akzeptanz, Loslassen, Vertrauen, Kreativität, Phantasie, Sensibilität, Ruhe. Bis heute verbinde ich effiziente Powerfrau gern mit Yang. Wenn ich schon mal „dabei" bin. Und so entstand auch meine Idee für "Hatha meets Yin 44plus". Damit Sie, liebe Yoga Anfänger von ANFANG an besser gleich beides kennen und hoffentlich lieben lernen. Yin & Yang. Wie überall im Leben.

Annette Gruetzner

Yoga der Energie

Alles ist Energie

Energie bestimmt unser Leben und unsere Umgebung, ja sogar das ganze Universum. Ich übe vor allem in der Tradition des "Yoga der Energie", einem klass ... mehr lesen!

Alles ist Energie

Energie bestimmt unser Leben und unsere Umgebung, ja sogar das ganze Universum. Ich übe vor allem in der Tradition des "Yoga der Energie", einem klassischen Hatha-Yoga-Stil.

Yoga der Energie ist ein Synonym für Prana-Yoga, welcher schon in der Hatha-Yoga-Pradipika erwähnt wird.
Der innere Yogaweg gilt dem äußeren Yogaweg als ebenbürtig.

Für mich ist Yoga ein integrales System. Mehr als nur Körperpraxis. Über den Körper/die Sinne machen wir Erfahrungen und unser Geist bewertet diese jeweils sehr unterschiedlich, deshalb ist individuelles Yogaüben so wichtig.

Es beginnt an dem Punkt, an dem wir stehen, mitten im Alltag. All unsere Stärken und Schwächen, all unsere Erfahrungen, Verletzungen, Liebe, alles, was uns umgibt, bringen wir mit auf die Matte.

Hier beginnen wir: wir nehmen uns wahr, üben mal achtsam, mal kraftvoll und dynamisch im Atemrhythmus, spüren evtl. Blockaden, die unsere Energie behindern und tasten uns langsam heran, um dem Körper die Möglichkeit zu geben, wieder in seine eigene Balance zu kommen.

Wir üben mit einem Thema, einem Aspekt und schenken uns die Aufmerksamkeit, um gute Energie zu bündeln. Der Atem, die Konzentration und die Meditation hilft, die Energie zu lenken und wieder ins Fließen zu bringen.

Simi Schmidt